Dorfkino zeigt Ballade von der weißen Kuh

unser Februar-Film ist ein Sozialdrama des iranischen Regieduos Behtash Sanaeeha und Maryam Moghaddam.  Moghaddam übernimmt  selbst die Hauptrolle der leidgeprüften, aber dennoch großmütigen und hoffnungsvollen Mutter.

Um Schuld und Sühne geht es in Ballade von der weißen Kuh, aber auch um soziale Zwänge und Unterschiede.Minas Mann wurde zu Unrecht wegen Mordes hingerichtet. Als Schadenersatz wird Mina vom Gericht zwar eine größere Geldsumme zugesprochen, doch in der Zwischenzeit muss sie
weiterhin mit sehr wenig Einkommen zurechtkommen und für ihre siebenjährige Tochter Bita sorgen. Deswegen ist sie mit der Miete im Rückstand. Die Arbeit in der Milchfabrik und die Einmachgläser, die sie zuhause verziert und die sich als kleine Geschenke verkaufen lassen, reichen nicht aus. Als Reza plötzlich vor ihrer Tür steht und sich als Freund ihres Mannes ausgibt, scheint es, als könne es wieder aufwärts gehen. Er besorgt ihr eine neue Wohnung und überweist ihr Geld, das er angeblich ihrem verstorbenen Mann geschuldet hat. Arglos fasst Mina Zuneigung zu ihm, doch Reza handelt in erster Linie aus einem schlechten Gewissen heraus. Er war der Richter, der Babaks, Minas Mann, Hinrichtungsurteil unterschrieben hat…

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Donnerstag
  • Datum: 19. Februar 2026
  • Zeit: 20:00 - 20:01 (Europe/Berlin)
  • Veranstaltungsort : Alte Brauerei Löwer, Kleiner Saal

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